Umwelt- und gesundheitsverträglicher
Mobilfunk ist möglich
und ein Gewinn für alle


In der Dokumentation "Späte Lehren aus frühen Warnungen" zeigt die Europäische Umweltagentur EEA wie lange es dauerte von den medizinischen Erkenntnissen der  Schädlichkeit bis zum Verbot vieler Stoffe - bei Asbest ca.100 Jahre, ebenso lang bei nicht-ionisierender (Röntgen) Strahlung von der Entdeckung bis zur Anwendung des ALARA-Prinzips ("as low as reasonably achievable"). 
Die krankmachende Wirkung von (nicht-ionisierender) Funkstrahlung wurde von dem Internisten SCHLIEPHAKE 1934 entdeckt. Von der Internationalen Krebsagentur IARC der WHO ist das Krebsrisiko seit 2011 in die gleiche Risikoklasse 2b eingestuft wie Blei. Industrieunabhängige Wissenschaftler fordern eine Höherstufung in 2a vgl. www.diagnose-funk.org/krebsdebatte.
Mit Diagnose:Funk, dem Umweltmediziner Dr. Joachim MUTTER und vielen anderen Strahlenschützern setzen wir uns dafür ein, dass es nicht mehr wie bei Asbest ganze 100 Jahre dauert von den frühen Warnungen bis zum vorsorgeorientierten Umgang mit Funkstrahlung nach dem ALARA-Prinzip - 2034?

Der einzige Know-how-Vorsprung, den wir Europäer haben,
ist Umwelt- und Gesundheit, und den sollten wir nutzen.“

(Prof. Michael Braungart)

 

Auf einen Blick

WARUM ES UNS GIBT

Wir möchten die Erkenntnisse der industrieunabhängigen internationalen Forschung vor Ort nutzbar machen. Daraus haben wir für den Landkreis Konstanz Empfehlungen zur Strahlenminimierung im Krankenhausneubau abgeleitet.

Der 2026 verstorbene Biochemiker Prof. Volker ULLRICH hatte mit seinem ebenfalls von der Uni Konstanz emeritierten Kollegen Prof. APELL 2021 in einer eigenen Laborstudie einen weiteren Wirkmechanismus zu Störungen an der Zellmembran durch Funkstrahlung gefunden s. INTERVIEW
Damit wurde die auf dem  "thermischen Dogma" * aufbauende Grenzwertlüge des "Mythos Mobilfunk" (Buch von Prof. Werner THIEDE 2012) einmal mehr entzaubert und eine weitere somatische Ursache für die von der industriefinanzierten Forschung als psychische Erkrankung dargestellten Elektrohypersensibilität (EHS) gefunden.

*Obwohl solche nicht-thermischen Schäden 1996 vor der Unterzeichnung unserer bis heute geltenden Grenzwerte bekannt waren, werden bis heute nur thermische Effekte als Grundlage der Grenzwerte in der 26. BImSchV. berücksichtigt.  Die damalige Umweltministerin Merkel vertraute der Beratung durch den industrienahen deutschen Verein "International Commission for Non-Ionizing Radiation Protection" (ICNIRP), der im Bundesamt für Strahlenschutz mietfrei residiert und jährlich vom Bundesumweltministerium 100 000 Euro bekommt, "um seine Unabhängigkeit zu bewahren". Laut Zitate des ICNIRP-Hauptberaters Prof. BERNHARDT in 3sat von 1997, der als Biologe über nicht-thermische Schäden an der Zellmembran Bescheid wusste, bezog er diese NICHT in die Grenzwertsetzung ein - explizit im Interesse der Wirtschaft statt der Volksgesundheit. 
Den ärztlichen Rat von Prof. Dr. med. Karl HECHT (ehem. Charité) hingegen schlug die Physikerin Dr. Merkel aus. Er hatte im Auftrag und auf Kosten der Regierung eine Studie zu Langzeitwirkungen von Funkstrahlung durchgeführt. Diese Metastudie fand bei Arbeitnehmeruntersuchungen bei halb so hohen Grenzwerten in der osteuropäischen  Forschung nach ca. 10 Jahren burnout-artige Beschwerden des "Mikrowellensyndroms" (nach SCHLIEPHAKE 1932).  Es wird heute EHS (Elektrohypersensibilität) genannt, und ist durch Versetzung an einen strahlungsarmen Arbeitsplatz genz einfach "heilbar".  

Beim ärztlich-psychotherapeutischen Qualitätszirkel "Umwelt+Psyche" in Allensbach stellte der Umweltanalytiker Dr. Dietrich Moldan  die von der Kompetenzinitiative.de  finanzierte ATHEM3-Studie vor.  Die dort nachgewiesenen nicht-thermischen  biologischen Chromosomenschäden erfordern vorsorgliche Schutzmaßnahmen auch bei nicht-ionisierender Strahlung nach dem ALARA-Prinzip, wie sie bei ionisierender Strahlung schon lange üblich sind. 

BÜCHER:
Die juristischen Voraussetzungen für eine Vorsorgepolitik auf kommunaler Ebene stellt Dr. Anja BRÜCKNER dar in ihrer Dissertation "Kommunale Mobilfunkkonzepte im Spannungsfeld zwischen Vorsorge und Versorgung"
wie auch Prof. Wilfried KÜHLING in seinem Buch "Bewertungsdilemma Mobilfunk. Wie wir das Unvermögen staatlicher Risikobewertung endlich überwinden". 


Im von Renate HAIDLAUF aus der Bodenseeregion herausgegebenen Buch
"Die unerlaubte Krankheit. Wenn Funk das Leben beeinträchtigt"
schildern 50 von Elektrohypersensibilität Betroffene die zum Teil massiven Einschränkungen ihrer Lebensqualität. Die darin enthaltene FALLDARSTELLUNG von Dr. Moldan zeigt, dass Strahlenminimierung die beste Therapie für EHS ist.

kleingedrucktes JURISTISCHES WISSEN

Trotz Anerkennung des potentiellen Krebsrisikos der Funkstrahlung in Stufe 2B durch die WHO 2011 warten Behörden wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und der die Regierungen beratende Verein ICNIRP auf "Beweise" für die Gesundheitsgefährdung. Die vielfachen "konsistenten Hinweise" = Indizien für nicht-thermische Gefahren der Funkstrahlung werden ausgeblendet. Von daher ist neue industrieunabhängige Regierungsberatung dringend notwendig wie z.B. von der "Internationalen Kommission zum Schutz vor biologischen Effekten durch EMF" icbe-emf.org .
Zur Historie (s. auch Zitatesammlung von dem verstorbenen Journalisten MAES, der zum Baubiologen wurde). 
Prof. BERNHARDT vom BfS hatte 1998 dem neuen Umweltminister TRITTIN geraten „epidemiologische Studien dürfen nicht die Grundlage politischen Handelns sein.“
Prof. KÖNIG beabsichtigte 1999 als neuer Chef des BfS mit TRITTIN die Grenzwerte in der 26. BImSchV auf Empfehlung der Bundesärztekammer zu senken und Vorsorgekomponenten einzuführen, wie sie auch von Frau Prof. Dr. med. McGLADE als Chefin der Europäischen Umweltagentur EEA dringend empfohlen wurden ("Späte Lehren aus frühen Warnungen"). Dies scheiterte an der "Basta-Geste" von Kanzler SCHRÖDER, der mit Recht Schadensersatz von der Industrie fürchtete (wie später beim Atomaussstieg) für die vom Staat teuer verkauften UMTS-Lizenzen (s. Buch der Journalisten GRASBERGER und KOTTEDER in "Mobilfunk - Ein Freilandversuch am Menschen", 2003 und "Mobilfunk - Die verkaufte Gesundheit" von Dr. med. SCHEINER, 2006).
Eine Grenzwertsenkung auf Schweizer Niveau wurde 2012 von RLP und BW über den Bundesrat beantragt, aber 2013 im Bundestag abgelehnt -  trotz überzeugender Gutachten industrie-unabhängiger Experten.  In der Schweiz scheiterte andererseits eine von der Industrie beantragte Anhebung.

Auf "Beweise" für nicht-thermische Gesundheitsschäden bei nicht-ionisierender Strahlung zu warten, ist wie wenn man bei Atomunfällen durch ionisierende Strahlung nur die unmittelbar durch Hitze nachweislich geschädigten Opfer zählen und keine Langzeitschäden bei Mensch und Natur bis in Folgegenerationen einbeziehen würde. 
EHS wird vom BfS und der WHO auf Rat der ICNIRP entgegen aller Evidenz als rein psychische Krankheit gesehen, die nur symptomatisch mit Psychopharmaka und Verhaltenstherapie zu behandeln wäre, statt ursächlich mit Strahlenminimierung und Ausleitung von Schwermetallen z.B., wie es der Umweltmediziner Dr. Joachim MUTTER in seinem Buch "Gesund statt chronisch krank" aufzeigt. 
 
Allerdings raten das BfS wie auch die Betreiber im Kleingedruckten aus juristischen Gründen bei nicht-ionisierender Strahlung zur Strahlenminimierung, denn nach Abschluss des vom BfS 50:50 mit der Industrie finanzierten Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms 2008 können LANGZEITSCHÄDEN vor allem bei Kindern und Jugendlichen prinzipiell nicht ausgeschlossen werden - wie die von PHILIPS et al 2018 in Großbritannien steigenden Hirntumorraten bei Gliomen.  

KONTAKT
Dipl.-Psych. Hanna Tlach tlach-praxis.de 
Qualitätszirkelmoderatorin "Umwelt und Psyche" der
Psychotherapeutenkammer BW und der KV Südbaden,
MItglied der Deutschen Gesellschaft für Human- und Umwelttoxikologie dguht.de und der Europäischen Gesellschaft für Klinische Umweltmedizin egku.eu    
mail (at) iumf.de Zum Riesenberg 2a, 78476 Allensbach

UNSER ZIEL: Strahlenminimierung

nach dem ALARA-Prinzip - "as low as reasonably achievable" oder auch dem ALASTA-Prinzip  "as low as scientifically and technically achievable". 

Der renommierte Risikoforscher Prof. RENN rät z.B. der Landesregierung in BW zu "prudent avoidance", also "kluger Vermeidung" von Elektrosmog - ein Ausdruck, der auch in manchen  Aktionärswarnungen der Betreiber und von Versicherungen vorkommt - nach erfolgreichen Schadensersatzprozessen in aller Welt s. Film und Buch "Thank You For Calling", in denen die Richter sich an der unabhängigen Forschung orientieren und Gutachter des privaten Vereins ICNIRP als befangen ablehnen. 
 
Die durch Industrie, Miltär und Regierungen finanzierte  Forschung findet laut microwavenews.com zu 70% keine, die unabhängige Forschung hingegen zu 70% Schäden durch EMF.
Laufende Auswertungen unabhängiger Studien gibt es bei emfdata.org .
Warum es weniger unabhängige Forschung gibt, wird aus dem 25 Min. Video WAR GAMING for PROFIT verständlich. 

Der private Verein ICNIRP empfahl Grenzwerte in aller Welt wie auch in Deutschland in der 26. BImSchV  mit bis zu
10 Millionen Mikrowatt/qm, die erklärtermaßen nur vor thermischen (Wärme-) Wirkungen sprich Überhitzung schützen. 
Smartphones funktionieren weit unter 0,1 Mikrowatt/qm
je nach Frequenz. 
Die medizinischen Grenzwertempfehlungen der ehemaligen EUROPAEM, jetzt Europäischen Gesellschaft für Klinische Umweltmedizin egku.eu , liegen seit 2016
tagsüber bei 100, nachts bei 10  und für empfindliche Personengruppen bei 1 Mikrowatt/qm

Das Kurzvideo INSEKTEN SCHÜTZEN  weist auf die  BEEFI-Metastudie (2023) zu „Biological Effects of Electromagnetic Fields on Insects“ hin.

Einen BEOBACHTUNGSLEITFADEN zu Baumschäden durch Funkstrahlung hat Dr. med. Cornelia WALDMANN-SELSAM mit Diplom-Forstwirt H. BREUNIG publiziert, wie auch einige Zeitschriftenartikel zu diesem Thema und das 2025 erweiterte Buch mit Dokumentationen seit 2005. 
Das Buch gibt es bei Diagnose:Funk oder als pdf (30MB)  in Deutsch bei der Kompetenzinitiative und in Englisch bei dem norwegischen Aktivisten Einar Flydal 

 

Bei phonegatealert.org gibt es von dem französischen Arzt Dr. Marc ARAZI wie auch in seinem gleichnamigen Buch "PHONEGATE" Informationen zu Rückrufaktionen und falsch gemessenen nur vor thermischen Schäden "schützenden" SAR-Werten von Smartphones, siehe die Pressemeldung zu PHONEGATE Skandal. Er zeigt auf, dass es sich bei der Grenzwertsetzung auf thermischer Basis sowie bei den Messmethoden um mit dem DIESELSKANDAL vergleichbare Vorgänge handelt. 

Andere internationale Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten:
EMRsyndrome.orgehtrust.org  und Europeans for Safe Connections esc-info.eu - dort gibt es ein GREENBOOK zur Minimierung von EMF und Chemikalien an Arbeitsplätzen für Betroffene mit MCS und/oder EHS.

DOWNLOADS + LINKS

Empfehlungen unserer Ärztekammer in Baden-Württemberg 

Positionspapier und Flyer des BUND-Brandenburg.de
"Mobilfunk, wenn nötig, Kabel, wo möglich"

Unser IUMF Flyer zum Ausdrucken und Verteilen

Unser FLUGMODUSPOSTER zum Aushängen mit Erklärung auf Seite 2, wie man die Suchfunktion abstellt.

Artikel TLACH et al (2023) mit einem interdisziplinären Team, wie man es zur Behandlung von EHS brauchen würde:
EHS - psychisch oder physisch? Das ist nicht die Frage!
und mit der Politologin Dipl.-Psych. ORTH-KERN und dem Umweltmediziner Dr.med.Johannes NAUMANN (2022):
EHS als Aufruf zur Strahlenminimierung

Ausführliche Tipps für eine gesunde Schlafumgebung von dem Baubiologen Martin Blank s. baubiologie-blank.de  

Bei den Europeans for Safe Connections esc-info.eu  kann für 10 € eine Safety Card für EHS bestellt werden MUSTER

Übersicht über die wissenschaftlichen Kontroversen und praktische Anleitungen zur Strahlenminimierung gibt es bei der unabhängigen Verbraucherschutzorganisation 
diagnose-funk.org  

Messgeräte für Laien gibt es zum Beispiel bei baubiologie.de oder bei
baubiologie-geesthacht.de  

Von "Harmonisierungsprodukten" raten wir ab, da uns keine Verbesserungen über den Placeboeffekt hinaus bekannt sind und Mobilfunkgeschädigte dadurch eher von hilfreicher physikalisch messbarer Strahlenminimierung abgehalten werden s. Empfehlungen vom Arbeitskreis Elektrobiologie

Die folgende Website hilft bei der Analyse und Verbesserung der Strahlenbelastung mit Links zu Experten:
ohne-Elektrosmog-wohnen

Hilfe zur Selbsthilfe s. gesund-vernetzt.de   und 
elektrosensibel-muenchen.de
Infos für EHS-Betroffene mit einer ÄrztInnenliste bei diagnose-ehs.org
In der Schweiz gibt es das fachärztliche Beratungsnetzwerk mednis.ch/de  

Wie die Reduktion von Elektrosmog am Arbeitsplatz durch einen Baubiologen den Krankenstand von 5,5 auf 3,5% senkte und die Arbeitszufriedenheit stieg, siehe 
Artikel der Zeitschrift Wohnen und Gesundheit