AKTUELLES
Aus der unabhängigen internationalen Forschung haben wir für den Landkreis Konstanz Empfehlungen zur Strahlenminimierung im Krankenhausneubau abgeleitet.
Prof. Volker ULLRICH verstarb 2026. Er hatte mit seinem ebernfalls von der Uni KN emeritierten Kollegen Prof. APELL Störungen durch Funkstrahlung an der Zellmembran in einer Studie 2021 erneut bestätigt s. INTERVIEW
Damit wurde das unseren Grenzwerten zugrundeliegende "thermische Dogma" einmal mehr von unabhängigen Wissenschaftlern in Frage gestellt wurde.
EXKURS: Obwohl solche nicht-thermischen Schäden vor der Unterzeichnung unserer bis heute geltenden Grenzwerte bekannt waren, wurden bisher nur thermische Effekte als Grundlage der Grenzwerte in der 26. BImSchV. seit 1996 berücksichtigt. Die damalige Umweltministerin Merkel vertraute der Beratung durch den industrienahen deutschen Verein "International Commission for Non-Ionizing Radiation Protection" (ICNIRP), der im Bundesamt für Strahlenschutz mietfrei residiert und jährlich vom Bundesumweltministerium 100 000 Euro bekommt, "um seine Unabhängigkeit zu bewahren". Die Zitate des ICNIRP-Hauptberaters von Merkel, Prof. BERNHARDT in 3sat von 1997, zeigen jedoch eine an den Interessen der Mobilfunkfirmen statt an der Volksgesundheit orientierte Politikberatung.
Den ärztlichen Rat von Prof. Dr. med. Karl HECHT (ehem. Charité) hingegen schlug sie aus. Er hatte im Auftrag und auf Kosten der Regierung eine Studie zu Langzeitwirkungen von Funkstrahlung durchgeführt. Diese Metastudie fand bei Arbeitnehmeruntersuchungen bei halb so hohen Grenzwerten in der russischsprachigen Forschung nach ca. 10 Jahren burnout-artige Beschwerden des "Mikrowellensyndroms" (nach SCHLIEPHAKE 1932). Es wird heute EHS (Elektrohypersensibilität) genannt, und ist durch Versetzung an einen strahlungsarmen Arbeitsplatz genz einfach "heilbar".
Beim ärztlich-psychotherapeutischen Qualitätszirkel "Umwelt+Psyche" in Allensbach stellte der Umweltanalytiker Dr. Dietrich Moldan die von der Kompetenzinitiative.de finanzierte ATHEM3-Studie vor. Die dort nachgewiesenen nicht-thermischen Chromosomenschäden erfordern vorsorgliche Schutzmaßnahmen auch bei nicht-ionisierender Strahlung, wie sie bei ionisierender Strahlung schon lange üblich sind.
BÜCHER:
Die juristischen Voraussetzungen für eine Vorsorgepolitik auf kommunaler Ebene stellt Dr. Anja BRÜCKNER dar in ihrer Dissertation "Kommunale Mobilfunkkonzepte im Spannungsfeld zwischen Vorsorge und Versorgung"
wie auch Prof. Wilfried KÜHLING in seinem Buch "Bewertungsdilemma Mobilfunk. Wie wir das Unvermögen staatlicher Risikobewertung endlich überwinden".

Im von Renate HAIDLAUF herausgegebenen Buch
"Die unerlaubte Krankheit. Wenn Funk das Leben beeinträchtigt" schildern 50 von Elektrohypersensibilität Betroffene die zum Teil massiven Einschränkungen ihrer Lebensqualität. Die darin enthaltene FALLDARSTELLUNG von Dr. Moldan zeigt, dass Strahlenminimierung die beste Therapie für EHS ist.
kleingedrucktes HINTERGRUNDWISSEN
Trotz Anerkennung des potentiellen Krebsrisikos der Funkstrahlung in Stufe 2B durch die WHO 2011 warten Behörden wie unser Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Medien, der die Regierungen beratende Verein ICNIRP und die Mehrheit der Menschen auf "Beweise" für die Gesundheitsgefährdung. Die vielfachen "konsistenten Hinweise" = Indizien für nicht-thermische Gefahren der Funkstrahlung werden ausgeblendet. Von daher ist die Information unabhängiger Wissenschaftler wie z.B. von der "Internationalen Kommission zum Schutz vor biologischen Effekten durch EMF" icbe-emf.org dringend.
Zur Historie: Prof. König beabsichtigte als neuer Chef des BfS mit dem neuen Umweltminister Trittin 1999 die Grenzwerte in der 26. BImSchV auf Empfehlung der Bundesärztekammer zu senken und Vorsorgekomponenten einzuführen, wie sie auch von Frau Prof. Dr. med. McGlade als Chefin der EEA = Europäischen Umweltagentur dringend empfohlen wurden ("Späte Lehren aus frühen Warnungen"). Dies scheiterte an der "Basta-Geste" von Kanzler Schröder, der Schadensersatz von der Industrie fürchtete (wie später beim Atomaussstieg) für die vom Staat teuer verkauften UMTS-Lizenzen (s. Buch der Journalisten GRASBERGER/KOTTEDER in "Mobilfunk - Ein Freilandversuch am Menschen", München 2003 und "Mobilfunk - Die verkaufte Gesundheit" von Dr. med. Hans Scheiner, München 2006).
Eine Grenzwertsenkung auf Schweizer Niveau wurde 2012 von RLP und BW über den Bundesrat beantragt, aber 2013 im Bundestag abgelehnt trotz überzeugender Gutachten industrie-unabhängiger Experten.
In der Schweiz scheiterte andererseits eine von der Industrie beantragte Anhebung der Grenzwerte.
Auf "Beweise" für nicht-thermische Gesundheitsschäden durch nicht-ionisierende Strahlung zu warten, ist wie wenn man bei Atomunfällen durch ionisierende Strahlung nur die unmittelbar durch Hitze geschädigten Opfer zählen und keine Langzeitschäden bei Mensch und Natur bis in Folgegenerationen beachten würde.
EHS wird vom BfS auf Rat der ICNIRP als rein psychische Krankheit gesehen, die symptomatisch mit Psychopharmaka und Verhaltenstherapie zu behandeln wäre, statt ursächlich mit Strahlenminimierung und Ausleitung von Schwermetallen z.B., wie es der Umweltmediziner Dr. Joachim Mutter in seinem Buch "Gesund statt chronisch krank" rät.
(In der Schweiz gibt es MedNis als spezielles fachärztliches Beratungsnetzwerk für Mobilfunkgeschädigte und EHS.)
Neben seinen Entwarnungen raten das BfS wie auch die Betreiber im Kleingedruckten aus juristischen Gründen bei nicht-ionisierender Strahlung zur Strahlenminimierung, denn nach Abschluss des vom BfS mit der Industrie finanzierten Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms 2008 können vor allem bei Kindern und Jugendlichen Langzeitschäden prinzipiell nicht ausgeschlossen werden.
KONTAKT
Dipl.-Psych. Hanna Tlach www.tlach-praxis.de
Qualitätszirkelmoderatorin "Umwelt und Psyche" der
Psychotherapeutenkammer BW und der KV Südbaden,
MItglied der Europäischen Gesellschaft für Klinische Umweltmedizin e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Human- und Umwelttoxikologie e.V.
mail (at) iumf.de Zum Riesenberg 2a, 78476 Allensbach
UNSER ZIEL: Strahlenminimierung
nach dem ALARA-Prinzip - "as low as reasonably achievable" oder auch dem ALASTA-Prinzip "as low as scientifically and technically achievable".
Der renommierte Risikoforscher Prof. RENN rät z.B. der Landesregierung in BW zu "prudent avoidance", also "kluger Vermeidung" von Elektrosmog - ein Ausdruck, der auch in manchen Aktionärswarnungen der Betreiber und von Versicherungen vorkommt - nach erfolgreichen Schadensersatzprozessen in aller Welt s. Film und Buch "Thank You For Calling", in denen die Richter sich an der unabhängigen Forschung orientieren und Gutachter des privaten Vereins ICNIRP als befangen ablehnen.
Die durch Industrie, Miltär und Regierungen finanzierte Forschung findet laut microwavenews.com zu 70% keine Schäden durch EMF, unabhängige Forschung hingegen zu 70% Schäden.
Laufende Auswertungen unabhängiger Studien gibt es bei emfdata.org .
Warum es weniger unabhängige Forschung gibt, wird aus dem 25 Min. Video WAR GAMING for PROFIT verständlich.
Der private Verein ICNIRP empfahl Grenzwerte in aller Welt wie auch in Deutschland in der 26. BImSchV mit bis zu
10 Millionen Mikrowatt/qm, die erklärtermaßen nur vor thermischen (Wärme-) Wirkungen sprich Überhitzung schützen.
Smartphones funktionieren weit unter 0,1 Mikrowatt/qm -
je nach Frequenz.
Die medizinischen Grenzwertempfehlungen der ehemaligen EUROPAEM, jetzt Europäischen Gesellschaft für Klinische Umweltmedizin e.V., liegen seit 2016
tagsüber bei 100, nachts bei 10 und für empfindliche Personengruppen bei 1 Mikrowatt/qm.
Das Kurzvideo INSEKTEN SCHÜTZEN weist auf die BEEFI-Metastudie (2023) zu „Biological Effects of Electromagnetic Fields on Insects“ hin.

Einen BEOBACHTUNGSLEITFADEN zu Baumschäden durch Funkstrahlung hat Dr. med. Cornelia WALDMANN-SELSAM mit Diplom-Forstwirt H. BREUNIG publiziert, wie auch einige Zeitschriftenartikel zu diesem Thema und das 2025 erweiterte Buch mit Dokumentationen seit 2005.
Das Buch gibt es bei Diagnose:Funk oder als pdf (30MB) in Deutsch bei der Kompetenzinitiative und in Englisch bei dem norwegischen Aktivisten Einar Flydal
Bei phonegatealert.org gibt es von dem französischen Arzt Dr. Marc ARAZI wie auch in seinem gleichnamigen Buch "PHONEGATE" Informationen zu Rückrufaktionen und falsch gemessenen nur vor thermischen Schäden "schützenden" SAR-Werten von Smartphones (analog zum Dieselskandal) siehe die Pressemeldung zu PHONEGATE Skandal.
Andere internationale Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten: EMRsyndrome.org , ehtrust.org und Europeans for Safe Connections esc-info.eu - dort gibt es ein GREENBOOK zur Minimierung von EMF und Chemikalien an Arbeitsplätzen für Betroffene mit MCS und/oder EHS.